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Autor: D.Weisser
10/2005

1.5GHz Lokaloszillator:
Dieser Teil der Schaltung stellt ein rauscharmes 1.5GHz Signal für den Mischer zur Verfügung. Als Frequenzbestimmendes Bauteil habe ich einen Koaxilresonator verwendet. Dies ist im Prinzip eine kurzgeschlossene Leitung mit 1/4 der gewünschten Wellenlänge. Der Resonator wird unbelastet angegeben, d.h. ein 1.5GHz Resonator swingt dann später durch die unvermeidliche Kopplekapazität und parasitare C's etwas tiefer. Der Koaxresonator kann jedoch in seiner Länge abgeschliffen werden, bzw man besorgt sich einen mit 1600MHz, durch die Varicap läßt er sich dann bequem auf die 1500MHz ziehen.
Der Oszillator ist vom Typ her ein Colpitz-Osz.

Die Spannung wird über eine Z-Diode und einen Emitterfolger stabilisiert. Ein normaler Spannungsregler insbesondere irgendwelche low-drop Regler erzeugen hier viel zu viel Rauschen. Zu diesem Thema gibt es einen schönen Artikel in den UKW-Berichten von Dr Jirmann (DB1NV)

hier nun die gesamte Schaltung. Der LO wird an die rauscharme Quarzreferenz mit einer schnellen PLL angebunden, die PLL regelt dabei das Phasenrauschen des LO aus. Um kein weiteres Rauschen durch Frequenzteiler ins Spiel zu bringen wird das Signal mit einem Sampling Phase Detector (SPD) angebunden.
Der SPD besteht im Prinzip aus einer Steprecovery Diode und einer Schottkey-Brücke. Die Steprecovery Diode wird zunächst mit hohem Strom in Leitrichtung betrieben, dann wir die Stromrichtung umgekehrt, dabei fließt dann zunächst noch ein Stron, da noch Ladungsträger existieren, dieser Stromfluß reist jedoch abrupt ab und erzeugt dabei einen hochfrequenten Puls der bis in den Bereich von 20 und mehr GHz reicht. Mit diesem Puls wird eine Schottkeybrücke oder in diesem Falle eine Halbbrücke angesteuert welche aus dem Signal eine Probe sampelt. Es ist also eine Unterabtastung. Ist die HF Frequenz hierbei ein Vielfaches der Samplingfrequenz ergibt sich eine Gleichspannung, ansonsten die Differenzfrequenz.
Der nachgeschaltete J-Fet greift das Signal hochohmig ab und führt es dem Regelverstärker zu.
Der Resonator muß von seiner Frequenz im Fangbereich der PLL liegen d.h. die Frequenz muß bereits recht genau stimmen, damit die PLL einrasten kann.

Status:
noch nicht erprobt..... Von der Simulation her sollte es gehen

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