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Erhöht sich in Folge einer Erwährung der Ruhestrom "IRuhe" durch die Transistoren "Tn" und "TP" so steigt auch der Spannungsabfall an "RE". Damit wird die Spannung am Eingang von "OP1" "UOP1" negativ und der Basisstrom für "TP" wird reduziert, bis der ursprüngliche Wert von "IRuhe" erreicht ist. Diese Regelung kann nur gut funktionieren, wenn OP1 an seinem in-vertierenden Eingang eine stabile Referenzspannung vorfindet, welche den selben Tempera-turkoeffizienten aufweist, wie die Basis-Emitter-Diode des Transistors "Tn". Da alle Silizi-umhalbleiter einen sehr ähnlichen Temperaturkoeffizienten aufweisen, wird der erforderliche Temperaturkoeffizient sehr einfach durch die Diode "D1" nachgebildet. Zur Erzeugung der Vergleichsspannung kann die Stromquelle der Treiberstufe um "T2" verwendet werden. Dabei müssen nur noch die beiden Referenzbauelemente (Widerstand "R" und Diode "D1") zwi-schen "T2" und Stromquelle "I2" eingefügt werden. Mit dem Widerstand "R" wird der Quer-strom in der Gegentaktschaltung eingestellt. Mit hinreichender Genauigkeit entspricht der Spannungsabfall an "D1" jenem der Basis-Emitterstrecke des Transistors "Tn". Der Querstrom "IRuhe" durch "Tn" und "Tp" kann mit

Iruhe=R/Rb*I2

festgelegt werden.
Die gesamte Schaltung ist derart ausgelegt, daß das Gleichspannungspotential am Ausgang immer der halben Betriebsspannung entspricht. Erzielt wird dies durch den Spannungsteiler "R5" mit "R6" (R5 = R6) und des Differenzverstärkers OP2, welcher am Eingang des FETs ("T1") die Arbeitspunktspannung über einen hochohmigen Widerstand "R3" einstellt. Als Re-gelspannung für OP2 dient das Spannungspotential an Diode "D1", welches aufgrund der Re-gelung durch OP1 exakt der Ausgangsspannung entspricht.
Um die Schaltung vor zu hohen Eingangsspannungen zu schützen ist noch ein Überlastungs-schutz am Eingang von "T1" vorgeschaltet (Abbildung 5)

Abbildung 5: Realisierter Überspannungsschutz am Eingang des Antennenverstär-kers. Die Diode gegen +Ub ist durch den pn-Übergang von Gate zu Drain im FET schon gegeben.

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Der Wert von "RS" ist derart gewählt, daß mit einem Antennenstab der Länge von 1 m und konstanter Feldstärke eine nahezu frequenzunabhängiger Verlauf sich einstellt (Abbildung 6).

Abbildung 6: Frequenzabhängigkeit der Eingangsspannung "U" am Eingang des An-tennenverstärkers bei unterschiedlichen Werten für den Widerstand "RS" im Überspannungsschutz.

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