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Autor :M.Reinhardt
In letzter Zeit sind leistungsfähige weiße LEDs auf dem Markt. Die LEDs sind erhältlich bis 5W, was die Möglichkeit bietet diese auch als Fahrradfrontscheinwerfer einzusetzen.
Zielsetzung bei dieser Schaltung war, einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erreichen, mit der Möglichkeit diesen Frontscheinwerfer auch am herkömmlichen Dynamo betreiben zu können. Weiterhin sollte der Schaltungsaufwand nicht besonders groß sein.
Einen einfachen Vorwiderstand zum Betreiben der LED scheidet aufgrund der Zielsetzung eines guten Wirkungsgrades aus. Also muß es ein Schaltregler sein. Da bekanntlich LEDs eine Diodenkennlinie aufweisen, sollte der Strom durch die LED konstant gehalten werden anstelle einer konstanten Spannung an der LED.
Als Hobbyelektroniker hat man in der Regel nur die üblichen Bezugsquellen (Conrad, Reichelt, Pollin, ELV,...) bei denen die gängigsten Schaltspannungsregler zu bekommen sind. Die haben jedoch den Nachteil, daß sie meistens mit einer Referenzspannung von um 5 V (z.B. L296 und verwandte Bauteile: 5,1 V) besitzen, so daß eine minimale Arbeitsspannung von ca. 7V benötigt wird. Das ist zu viel für den Betrieb am Fahrraddynamo. Jetzt könnte man eine zeitaufwendige Recherche starten nach Schaltspannungsregler, welche bei geringer Betriebsspannung mit dem notwendigen Ausgangsstrom arbeiten. Hat man das passende Bauelement gefunden, stellt sich nun eine neue Herausforderung, wie regelt man mit diesem den Betriebsstrom der LED und nicht die Ausgangsspannung.
Hier hat man sich für eine diskrete Lösung entschieden, mit Bauelementen die man praktisch überall bekommen kann.
Bei einer diskreten Lösung muß man natürlich alle Funktionsgruppen eines Schaltreglers selbst nachbilden. Um den Aufwand in Grenzen zu halten wurde die Auslegung der einzelnen Gruppen nicht auf höchste Performance getrimmt, sondern für eine ausreichende Regelgenauigkeit.
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