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Bei der Belichtung von Leiterkarten stellt sich immer wieder das Problem, alle Röhren mit gleicher Helligkeit und dem selben Startzeitpunkt zu betreiben.
Aus diesem Grund habe ich eine Schnellstartschaltung entwickelt welche in der Lage ist bis zu 5 Röhren in Serienschaltung zu betreiben ohne daß dazu vorgeheizt werden müßte.
Die Schaltung erzeugt 2 Spannungen, eine Wechselspannung mit bis zu 1000Vpp und eine Gleichspannung mit bis zu 6000Vpp.

Das Prinzip ist ein einfacher Flyback Wandler welcher mit Hilfe eines 4-Fach OP's diskret aufgebaut wurde. Der Trafo ist zusätzlich noch mit einer Spannungversechsfachung durch eine Kaskade versehen.

Ein Wort zu Vorsicht, die Spannungen sind sehr hoch, die Schaltung darf niemals ohne Last betrieben werden, die Hochspannungsführenden Bauteile müssen mindestens 10mm von benachbarten Bauteilen entfernt sein, sonst gibt es Funkenüberschläge.

 

Als Trafo dient ein ETD29 Kern von Epcos, den Luftspalt habe ich mit Papier auf 0,2mm eingestellt. Die Windungen der Sekundärseite sind so anzuordnen, daß pro Lage nur 50 Windungen liegen, dann folgt eine Lage Kaptonband dann die nächste Lage. Die Zuleitungsdrähte habe ich zusätzlich mit Silikonschlauch isoliert.

Funktion der Schaltung:

IC1A ist ein Sägezahngenerator, IC1B ein Komperator. Die Höhe der Vergleichsspannung erzeugt somit nach dem Komperator ein Rechtecksignal mit variabler Pulsbreite.
IC1C ist eine Überwachung gegen Unterspannung.
Der Strom wird über den Shuntwiderstand R2 gemessen, (wichtig die Schutzbeschaltung rund um R2!!!)
Steigt der Strom und somit die Spannung an R2 über einen durch D14 eingestellten Wert an, wird T1 leitend und die Schwelle des Komperator abgesenkt und somit die Pulsweite verkleinert.
Der Leistungsfet Q1 ist entgegen üblicher Beschaltung Kapazitiv gekoppelt, dies verhindert ein 'Hängenbleiben des Fets bein einer Störung und dient somit als Schutz des Fets. Die Schaltung um T3 und T2 dient als Treiber für das Gate des MOSFet.