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BB-VCO2 Titel

Ein Breitband VCO mit hoher Nebenwellenunterdrückung:


Ziel: Eine geschaltete VCO-Baugruppe aus 2 Einzel-VCOs mit geschalteten Spulen welche den Bereich von 100kHz bis 1GHz abdeckt.

1.Versuchsaufbau:


Zunächst muss das Schaltungskonzept auf Stabilität der Amplitudenregelung, Frequenzbereich und Nebenschwingungen untersucht werden. Hierzu wurde eine Testschaltung entwickelt und eine Platine geroutet.

Der Resonanzkreis ist als Sereienschwingkeis (D4 und L1 bzw L2/L3) aufgebaut. Hierbei beeinflussen die Gehäuse und Bauteilkapazitäten der
 HF Transistoren nicht die Frequenz und schränken somit den Hub des VCOs nicht ein. Die Spulen L1,L2,L3 können elektrisch zugeschaltet werden. Der eigentliche Oszillator besteht aus den Transistoren Q1 und Q8. Q5 entkoppelt als Emitterfolger den Ausgang vom Oszillator.

Um eine geringen Oberwellenanteil zu erhalten wird eine Amplitudenregelung eingesetzt. Ein Teil der HF Leistung wird über D3 gleichgerichtet und regelt über Q6 der Arbeitsstrom des Oszillators. Die Ausgangsleistung liegt laut Simulation bei etwa 0dBm. Der Frequenzbereich pro geschalteter Spule soll etwa Faktor 5 haben. Als Varicap wird die BB112 eingesetzt sie überstreicht einen Kapazitätsbereich von 33pF bis 700pF. Der Frequenzbereich mit den drei Spulen (1uH,10uH und 56uH) der Testschaltung überstreicht in etwa 900kHz bis 30MHz

In der Testschaltung ist noch keine rauscharme Spannungsstabilisierung vorgesehen.

Schaltplan

 

Messungen zum Versuchsaufbau 1:

 Messung 01 1uH

SCR0002

 

Die Oberwellenunterdrückung beträgt 35dB, der Frequenzhub für die Spulen 1uH und 10uH wird auch erreicht jedoch bei der 56uH Spule ist eine Aussteuerung der Varicap nur bis 5,4V möglich dann reist die Schwingung ab.