Details


1. Schaltung
Die beiden Widerstände mit 100 am Eingang sorgen zumindest im unteren Frequenzbereich für eine gute Anpassung.

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Der Ausgang des LT5534 ist mit einer Serienschaltung von 3 Widerständen so gestaltet worden (10k, 10k, 6,8k), daß für eine Pegeländerung von 10 dB am Eingang die Ausgangsspannung sich um 100mV verschiebt.

Liegt kein HF-Pegel an, so ist die Spannung am Ausgang bezüglich Masse minimal (<100mV). Möchte man jedoch bei einem Eingangspegel von 0 dBm eine Ausgangsspannung von 0 V messen und bei beispielsweise -30dBm eine Spannung von -300mV erhalten, so kann dies durch Hinzufügen eines Trimmers (hier 22k) erfolgen. Durch diesen Trimmer wird eine virtuelle Masse für das angeschlossene Meßinstrument geschaffen, welche über der eigentlichen HF-Masse liegt. Der Trimmer wird dann für einen bekannten Eingangspegel (z.B. -30dBm) so eingestellt, damit sich die gewünschte Ausgangsspannung einstellt (z.B. -300 mV).

Die Meßleitung zwischen HF-Sonde und Meßinstrument kann in der Regel ungeschirmt erfolgen. Bei Nutzung der virtuellen Masse ist jedoch eine Schirmung empfehlenswert. Alternativ können störende Brummspannungen durch ein Einfügen eines genügend großen Kondensators (>=100µF, Elko ausreichend) zwischen virtueller Masse und der eigentlichen Masse unterdrückt werden (nicht im Schaltplan eingezeichnet).