Details

Impulsgenerator

Man kann mit einfachen Mitteln einen Impulsgenerator bauen, dessen Pulsbreite nur wenig über 1ns liegt und mit Flanken aufwarten kann, deren Anstiegszeiten bei ca. 50kV/µs liegt.

Dazu können durchaus gewöhnliche Niederfrequenztransistoren eingesetzt werden (hier ein bekannter 2N2222). Die Transistoren arbeiten im Lawinenbetrieb, was nicht bei jedem Transistor möglich ist.

Der für die Impulserzeugung verantwortliche Transistor wird mit einer Spannung zwischen Kollektor und Emitter beaufschlagt, welche sehr nahe an einen Spannungsdurchburch kommt. Hier sind es rund 110V. Die Basis liegt im Ruhebetrieb an Masse (47µH Spule und 2,2kR-Widerstand). In diesem Modus sperrt gerade noch der 2N2222.

 

alt

Wird jedoch am Triggereingang ein Signal angelegt, erhält der 2N2222 an seiner Basis für eine kurze Zeit eine positive Spannung: Der Transistor bricht durch.

Damit der Transistor keinen Schaden nimmt, ist zwischen der 110V Spannungsquelle und seinem Kollektor eine Konstantstromquelle (BC556B, BF421) zwischengeschaltet. Diese lädt die beiden Kondensatoren (22pF) auf. Sobald der Transistor durchbricht, steht nahezu schlagartig die Energie aus den beiden 22pF-Kondensatoren am Ausgang zur Verfügung (ungefähr die halbe Spannung [<50V], aufgrund der vorgenommenen einfachen Impedanzanpassung mittels 4 x 100R-Widerständen).