Details

 

Dies ist ein kleines Bastelprojekt welches ich für meine Kinder generiert habe. Die beiden Großen (3 u. 5 Jahre) wollten immer auch etwas zum Zusammenlöten haben wenn ich im Bastelkeller sitze....

Zum Projekt:

Das Metallsuchgerät besteht aus 2 Oszillatoren welche über einen einfachen Abtastmischer verbunden sind. Der variable Oszillator schwingt auf 1-2MHz. Der Referenzoszillator ist ein auf ca 2kHz (1,953...) geteilter Quarzoszillator. Aus dem Takt des Quarzoszillators werden über ein EXOR Gatter und eine Verzögerung schmale Pulse erzeugt. Diese Pulse gehen auf einen als Schalter arbeitenden Transistor welcher das Signal des VCO's abtastet.

Alle Vielfache von 2kHz ergeben nun wieder ein Signal im Bereich 0-2kHz welches über einen kleinen Lautsprecher ausgegeben wird. Kleine Verstimmungen am variablen Oszillator bewirken somit eine Änderung in der Tonhöhe.

Die Spule des Schwingkreises muss; geschirmt sein, damit es keine Verstimmungen durch elektrische Felder gibt. Dazu wird für die Spule selbst ein Koax-Kabel verwendet, dessen Schirm an einer Seite auf Masse gelegt wird. (WICHTIG nur an einer Seite!!!!) (Spulendurchmesser so 20cm)

Mit einem Trimmkondensator und dem externen Drehkondensator wird der Schwingkereis so abgestimmt, dass das Metallsuchgerät auf mittlerer Tonlage pfeift. Mit der Suchspule muss etwas experimentiert werden, die Frequenz sollte zwischen1-2MHz liegen. Für den Test habe ich nur 2 Windungen vorgesehen, dann muss aber der interne Trimmer durch einen Festkondensator von2.2nF ersetzt werden.

Kommt nun Metall in die Nähe der Spule ändert sich über die Rückwirkung der Wirbelströme die Induktivität und somit die Frequenz bzw die Tonhöhe. Der Schaltplan der Schaltung ist recht übersichtlich, das Projekt könnte noch mit einer PLL erweitert werden welche dann die Frequenzverstimmung als Spannung auf einem kleinen Drehspulinstrument oder Display anzeigt.

Nun kann die kleine Schatzsuche beginnen.....